Das Wichtigste auf einen Blick
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Ich brauche Rat oder Hilfe für mich oder meine Angehörigen.
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Wir wollen kirchlich heiraten, was müssen wir tun?
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Wir möchten gerne unser Kind taufen lassen.
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Ich suche einen Kita-Platz für mein Kind.
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Unser Kind möchte zur Erstkommunion gehen.
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Ich möchte mich firmen lassen.
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Ich bin neu zugezogen oder möchte mich neu engagieren.
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Ein Angehöriger ist verstorben.
Kontakt
06192 - 929 850
pfarrbuero@sankt-elisabeth-maintaunus.de
Pfarrgasse 2, 65719 Hofheim
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Pfarrbrief
Alle Gottesdienste, alle Termine, alles was los ist, alle Infos im dreiwöchigen Rythmus hier zum Download:
Die Prävention vor sexuellem Missbrauch ist elementarer Bestandteil der pastoralen Arbeit in unserer Pfarrei.
Das Schutzkonzept ist durch die Gremien verabschiedet und steht zum Download bereit.
Wir ermutigen als Pfarrei, Missbrauch aufzudecken und zur Anzeige zu bringen.
Wer rollt uns den Stein vom Grab?

In der Eröffnungsmesse zum Tag 24 Stunden für den Herrn begann der Prediger mit einer kleinen Geschichte. Sie erzählte von einer Fronleichnamsprozession, die bereits ein Stück des Weges zurückgelegt hafte. Plötzlich bemerkte man: Das Wichfigste fehlte. Die Monstranz war leer. Die Hostie — der auferstandene Herr – war vergessen worden.
Geht es uns mit Ostern nicht manchmal ähnlich?
Geht es uns wirklich um die Begegnung mit dem Auferstandenen? Oder eher um ein langes Wochenende, um freie Tage oder um eine gute Gelegenheit für ein Familienfest?
Wie können wir ihm begegnen, wenn wir den Weg mit ihm nicht gegangen sinddurch das Liebesmahl und die Tat der Fußwaschung am Gründonnerstag, durch die Not der Einsamkeit, den Verrat, die Verurteilung, durch den Kreuzweg bis zum Tod – ja sogar hinab in das Reich des Todes, wo alles verschlungen scheint und nur Leere zurückbleibt?
Wer diesem Weg ausweicht – wie will der Ostern feiern und den Auferstandenen finden?
Ist das vielleicht auch ein Grund, warum das Christentum so müde wirkt und die Kirche so oft frustriert erscheint? Wo bleibt die Kraft der Auferstehung – jene Kraft, die Felsen sprengt und den Tod besiegt, wie es uns das Evangelium nach Matthäus neu verkündet?
Wenn wir Christus nicht ernsthaft suchen – im Gebet, in der Feier der Eucharistie, im offenen Blick für unseren Nächsten –, dann haben unsere Zeitgenossen recht: Dann verliert die Kirche ihre Mitte und damit ihre Daseinsberechfigung. Alles andere – Aktionen, Gebäude, schöner Schein – wäre dann nur noch wie eine leere Monstranz in einer Fronleichnamsprozession.
Wer rollt uns den Stein von unserem Grab weg?
Ich wünsche Ihnen den Engel, der jedem Einzelnen von uns den Stein vom Grab wegrollt – damit wir im Glauben dem Auferstandenen begegnen können.
Ihr Pfarrer Helmut Gros